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Aktuelles von der FFW Rosenfeld


Übersicht aller Feuerwehrdienste in 2006
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Bericht zur Fahrzeugübergabe in der KN v. 02.05.2006

"Zukunftsinvestition für viele Jahre" Rosenfelder verfügen über ein modernes Löschfahrzeug

Rosenfeld/Rastorf – Die Rosenfelder Feuerwehr ist gut gerüstet für die Zukunft. Am Sonntag übergab der Bürgermeister der Gemeinde Rastorf, Wilfried Dibbern, vor dem frisch umgebauten und erweiterten Gerätehaus, das vor vier Monaten eingeweiht wurde, ein neues und modernes Fahrzeug an die Ortswehr.

Die Gemeinde habe mit den beiden Maßnahmen insgesamt rund 400 000 Euro investiert, erläuterte Dibbern. Trotz dieser hohen Summe habe die Gemeinde keine Schulden machen müssen. „Es ist alles bezahlt, die Rücklagen sind allerdings aufgebraucht.“

Kritik übte Dibbern an dem „komplizierten Ausschreibungsverfahren“. „Das Regelwerk ist so schwierig, dass man ständig in der Gefahr ist, einen Fehler zu machen und damit den Anspruch auf Zuschüsse zu verlieren“, so Dibbern. Angesichts der hohen Kompetenz, mit der die Vertreter der Wehr das Verfahren fachkundig begleitet hätten, rechne die Gemeinde für das rund 90 000 Euro teure Fahrzeug mit einer Förderung in Höhe von einem Drittel (also 30 000 Euro) aus Mittel der Feuerschutzsteuer.

Rosenfelds Ortswehrführer Bernd Penter bewertete das finanzielle Engagement der Gemeinde als eine „Zukunftsinvestition für viele Jahre“, mit der nicht nur die Einsatzfähigkeit gewährleistet, sondern auch die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehrleute honoriert werde. Für die kommenden zwei Wochen kündigte Penter für jeden Abend zusätzliche Ausbildungsstunden an. Ab Mitte Mai sollen dann auch die Rastorfer Blauröcke in dem Umgang mit dem neuen Rettungsgerät geschult werden, da man viele Einsätze gemeinsam fahren werde.

Das neue 170 PS-starke Tragkraftspritzenfahrzeug hat für den ersten Löschangriff 750 Liter Wasser an Bord, verfügt über einen leistungsfähigen Stromgenerator (11 KW) und vier Atemschutzgeräte nebst Ersatzluftflaschen. Das ausgemusterte 37 Jahre alte Löschfahrzeug soll meistbietend verkauft werden.
dsn
 

Der Bürgermeister der Gemeinde Rastorf Wilfried Dibbern übergab dem Rosenfelder Ortswehrführer Bernd Penter und der 23-köpfigen Truppe eine neues Fahrzeug. Foto Schneider

Veranstaltungsbericht v. 18.03.2006
Das Leben auf dem Lande

                  ……… so war es damals

Da hatte sich Holger Wisser von der FW Rastorfer Passau etwas Nettes ausgedacht und erfuhr umgehend Unterstützung von den Ortswehrführern  Jürgen Steffen ( Rastorfer Passau ) und Bernd Penter ( Rosenfeld ) bei der Planung und Umsetzung eines Diaabends im Dorfgemeinschaftshaus in Rosenfeld.

Bereits kurz nach Bekanntgabe des Termins waren die achtzig vorhandenen Stühle reserviert und es wurde auf den dritten Samstagabend im März gewartet. Hans H. Storm aus Rendsburg, bekannt als Heimatkundler und Buchautor, hatte diverse Bilder aus der Zeit zwischen 1910 – 1950 mitgebracht und konnte dazu auch einiges erzählen. Viele der abgebildeten Personen kannte der inzwischen 69-jährige, der größtenteils im Holsteiner Platt die Gäste zu unterhalten wusste.

Aber auch die Organisatoren hatten sich neben der eigentlichen Idee diesen Abend zu veranstalten auch noch etwas Besonderes ausgedacht. Schmalz- und Mettwurstbrote wurden angeboten, Köm und Beer waren obligatorisch, aber außergewöhnlich war die Präsentation von Rieckens Landmilch aus Großbarkau. Kherstin und Bert Riecken hatten 20 Liter ihrer direkt vermarkteten Landmilch zur Verfügung gestellt, die in der Pause reißenden Absatz fand. Mal wieder ein Glas echte, richtige Milch war aus mancherlei Munde zu hören und auch der Experte in Sachen Landleben hätte am liebsten gleich mehrere Liter mit nach Hause genommen.

Alles in allem ein gelungener und lohnenswerter Abend für die Gäste der Veranstaltung, die so war zu hören, nicht die letzte ihrer Art gewesen sein soll.

Bernd Penter

 


Bericht zur Jahreshauptversammlung in der KN v. 14.2.2006
 

Rosenfelder Wehr arbeitete 3000 Stunden am Gerätehaus


Rosenfeld – Einer der Höhepunkte des vergangenen Jahres bei der Feuerwehr Rosenfeld war nach den Worten von Wehrführer Bernd Penter die Einweihung des Feuerwehrhauses in Rosenfeld.
    „Die Rosenfelder haben mit rund 3 000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit das 290 000 Euro teure Gebäude mit errichtet“, so Penter während der Jahreshauptversammlung der Wehr.
    Penter, der neben 19 seiner 22 aktiven Mitglieder auch sieben Kameraden der Ehrenabteilung begrüßen konnte, ging auch auf die Bedeutung der Ausbildung vor dem Hintergrund der personellen Veränderungen in den vergangenen Jahren ein. So habe die Freiwillige Feuerwehr Rosenfeld in den letzten fünf Jahren über die Hälfte der Mannschaft durch unterschiedliche Gründe ersetzen müssen. Penter: „Von den 24 Männern und Frauen, die 1999 bei meinem Eintritt aktiv waren, sind nur noch acht dabei“. In diesem Zusammenhang sei auch der hohe Anteil von Feuerwehrfrauen von 15 Prozent zu erwähnen, was eine immer größere Bedeutung habe.
    Dass eine gute Ausbildung dringend notwendig sei, verdeutliche auch der Einsatzbericht. Die Unterstützung bei einem schweren Verkehrsunfall am Rastorfer Kreuz, der Brand einer Reetdachkate und insgesamt drei Schornsteinbrände hätten 2005 gut ausgebildete Einsatzkräfte gefordert. Für 2006 stehe die Auslieferung eines neuen TSW-Fahrzeugs bevor, was wiederum eine Herausforderung mit der damit verbundenen Ausbildung bedeute.
    Zum Abschluss der Versammlung wurde Jens Dibbern aufgrund seines Engagements während der gesamten Umbauphase zum Feuerwehrmann des Jahres der Wehr Rosenfeld geehrt.
    Jens Stepputis und Olaf Jabs konnten nach absolvierter Probezeit und abgeschlossener Grundausbildung in die aktive Wehr aufgenommen und zum Feuerwehrmann ernannt werden. Horst Voß wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert. Sascha Pekron wurde für seine zehnjährige Feuerwehrzugehörigkeit ausgezeichnet. riba


Einweihung des neuen Gerätehauses der FW Rosenfeld

Artikel im Amtsschimmel vom 22.02.2006

Artikel in den Kieler Nachrichten vom 09.01.2006

Bilder von der
- offiziellen Einweihung
- Einweihungsfeier

 
 

Eine kurze Chronologie

In den vergangenen Monaten hat sich das Erscheinungsbild des Feuerwehrhauses erheblich verändert. Nach den Beratungen und dem Beschluss in der Gemeindevertretung konnten die Planungen vor ungefähr einem Jahr in die entscheidende Phase übergehen. Die eingerichteten Arbeitsgruppen der Feuerwehr haben sich ständig eingebracht und so konnte im Zusammenspiel mit der Gemeindevertretung vieles an Arbeiten rund um das Feuerwehrhaus verwirklicht werden.

Ende Februar 2005 war erstmals etwas zu sehen. Schweren Herzens, aber mit Genehmigung und bereits durchgeführten Ausgleichmaßnahmen, erfolgte das Fällen der Eiche vor dem Haus. Das Einlagern des Ehrenmals und der Abriss der alten Fahrzeughalle waren  weitere erkennbare Schritte und schon bald begann der Wiederaufbau. Schritt um Schritt wurden die Gewerke durch meist regionale Handwerksbetriebe durchgeführt. Zum größten Teil zur vollsten Zufriedenheit des Bauherrn. Zwischenzeitlich steht wieder alles, und auch das Ehrenmal hat einen neuen Platz.

Namentlich erwähnen möchte ich hier diejenigen, die sich mit einer materiellen Spende eingebracht haben: Michael Laatsch, Carsten Plöhn, Holger Ploen; Gerhard Hantel, Matthias Slamanig, Peter Rogowski, Katrin Hülsmann, Wilfried Dibbern und Chris Arndt oder die Nachbarn, die einfach mal so eine Kiste Bier für die Helfer vorbeigebracht haben. Aber auch das ein oder andere Frühstück bei Hans Dittmann oder bei mir zu Hause soll in Erinnerung bleiben. Verzeiht mir, wenn ich jemand vergessen haben sollte.

Vor allem aber freut mich die immense Muskelhypothek, die eingebracht wurde, egal ob nun aus der Aktiven Abteilung,   der Ehrenabteilung oder der Fördernden Abteilung.

Im Namen der Feuerwehrkameraden/innen möchte ich mich zum einen bedanken, aber auch allen Kameraden/innen für das Engagement, die Geduld und die Unterstützung in allen Bereichen  meinen ganz persönlichen  Dank aussprechen.

Euer Ortswehrführer Bernd Penter


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